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Der Schlachtplan gegen ein Motivationstief

Juni 15, 2018 1 Kommentar

Der Schlachtplan gegen ein Motivationstief

🤔Jeder kennt diese Tage: Nichts läuft, alles ist super zäh…die Motivation ist einfach im Keller.

Da ich vor ein paar Tagen so einen Durchhänger hatte und bei uns definitiv auch nicht immer alles rund läuft, hab ich mir gedacht, ich schreib darüber einen Beitrag in unserem Journal.
Denn schließlich möchte ich die Reise mit Stroncton so ehrlich und authentisch wie nur möglich dokumentieren…no Bullshit…sondern einfach so wie es ist.

😊Mit diesem Post möchte ich dir ein paar Einblicke - oder Tipps wenn man so will - mitgeben, wie du aus so einem Tief rauskommen kannst.
Diese Methoden haben bei mir gut geholfen und wenn ich nur einen einzigen Menschen damit weiter Helfen kann…dann hat sich die Zeit zum Schreiben dieses Beitrags schon gelohnt:
Here we go…


🧐Where the f#%k kommt eigentlich so ein Tief her?

Als erstes hab ich mich mal hingesetzt (besser gesagt in mein Bett gelegt, denn es war spät am Abend), hab mir mein Notizbuch geschnappt (es reicht natürlich auch ein stink normaler Zettel) und aufgeschrieben wovon ich denke, dass es mich im Moment demotiviert. Dabei bin ich auf folgendes gekommen:

1. Vergleichen mit anderen🤓
Ich hab in letzter Zeit sehr viel auf Instagram und Co. herumgestöbert. Bisl nachsehen was bei anderen Brands so abgeht und so…es scheint so, als ob es überall richtig gut läuft…außer im Moment bei mir -> der Start einer jeden Abwärtsspirale.
Ich denke, dass es sehr wichtig ist sich bewusst zu machen, dass wahrscheinlich 99% der Posts auf Instagram und den anderen Plattformen von positiven Momenten geprägt sind. Was auch extrem cool ist - spread positivity und so - aber jeder hat mal Tage wo es nicht so läuft - auch die coolsten Lifestyle Brands, Blogger, oder was auch immer. Nur wird das halt in den meisten Fällen nie nach draußen getragen und so entsteht halt eine falsche Maske von „alles ist IMMER super cool und super fancy“.

Ein weiterer entscheidender Punkt: Denkst du in MANGEL? Oder denkst du in FÜLLE? (hört sich jetzt vielleicht bisl komisch an, ich weis - ist aber so).
Anstatt zu denken: „Oh Mann, überall läufts, nur bei mir nicht“ sollte man umschwenken auf „Oh, das sieht aber ziemlich fein aus - so etwas könnte ich ja auch mal machen“ oder „Wow, geil - ran an die Arbeit, das will ich auch schaffen“. Es wär also viel besser, wenn man sich dadurch motivieren und nicht runterziehen lässt. 🤩

Und außerdem und überhaupt: Im Endeffekt ist es sch#%s egal was andere machen…jeder Mensch steht genau da wo er gerade ist, und jeder geht genau von da weiter seinen Weg. ⚓️

2. In der Vergangenheit herum graben
„Früher hab ich das und das gemacht, vor einem Jahr haben wir gerade eine neue Line gelaunched, etc….und jetzt geht gerade einfach gar nichts voran“. Auch diese Gedanken tragen perfekt dazu bei sich demotiviert zu fühlen. Und dabei bringt es null komma garnix wenn man sich Gedanken macht, was schon alles war. Das einzige worauf du Einfluss hast, ist genau dieser Moment.

3. Das Gedankenkarussell🎡
„Was ist wenn…?“ eine weitere Frage, welche nicht besonders förderlich ist. Denn diese Frage kannst du dir schließlich immer stellen, aber eine 100% passende Antwort wirst du nur selten finden. Du kannst nur heute die Ursache für die Wirkung sein, welche sich morgen, in ein paar Tagen, Wochen, Monaten, Jahren zeigt.

Der 7 Schritte Schlachtplan, welcher dich wieder aus dem Tief rausholt


Es gibt ja zwei verschiedene Quellen der Motivation: Eine INTRINSISCHE und eine EXTRINSISCHE Quelle.

Intrinsisch ist wesentlich nachhaltiger und ist all das, was von Innen kommt - sprich, wie du dich mit „eigenen Kräften“ motivieren kannst. Dies geschieht z.B. wenn du ein starkes WARUM hast und dieses genau kennst oder du deine internen Ideale und Werte ausleben kannst.

Bei der extrinsischen Variante  handelt es sich um jene Motivation, welche von Außen kommt: Du kommst in Fahrt, wenn du dir inspirierende Videos, Fotos, Sprüche ansiehst. Oder du hast Ziele, welche du alleine oder gemeinsam in einem Team erreichen willst.

Wenn du die beiden Quellen kombinieren kannst, dann ist das schonmal ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung. Sehen wir uns mal an, welche Methoden ich dafür angewendet habe:

1. Was ist dein Warum?🤷🏻‍♂️
Schärfe dein Warum. Schreib dir den Grund auf, warum du jeden Tag aufstehst. Warum hast du ein Projekt gestartet? Warum gehst du ins Fitnessstudio? Welche Werte hast du und warum möchtest du diese nach draußen tragen? Am besten wäre es, wenn du dir jeden Tag die Zeit nimmst und dein WARUM aufschreibst - du wirst es einfach bewusster wahrnehmen und in dein Unterbewusstsein rein hämmern. Jedoch ist es auch schon mega gut, wenn du´s einmal aufschreibst und dir jeden Morgen min. einmal durchliest. 

2. Wofür bist du dankbar? 🙏🏼
Dankbarkeit verdrängt negative Gedanken und Sorgen. Schreibe 2 Minuten lang alles auf was dir einfällt wofür du dankbar bist…und ich meine wirklich alles. Ich bin dankbar für: dass ich schreiben kann, dass ich einen gesunden Körper habe, dass ich genug zu essen habe, dass ich tolle Freunde habe, dass ich eine Familie habe, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, dass ich arbeiten kann, dass du gerade diese Zeilen liest, etc.
Du wirst definitiv positiv gestimmt werden.

3. Welche großen Träume und Ziele hast du?🤩
Schreib dir auf, welche Träume und Ziele du hast. Alles ist möglich - Träume groß! Sieh dir Bilder und Videos an, welche deinen Träumen nahe kommen.

4. Welche Etappen und Unterziele kannst du dir setzen?🏁
Was wirst du in einem Monat, 3 Monaten, 6 Monaten, bis zum Ende des Jahres schaffen? Behalte dabei immer dein WARUM im Hinterkopf.

5. Was kannst du machen, um dein erstes Ziel zu erreichen?🏃🏻‍♀️🏃🏻‍♂️
Brainstorming. Was brauchst du dafür? Wer kann dir dabei helfen? Was sind die ersten Schritte?

6. Deine eigene Motivations-Bibliothek📚
Check dir ein Notizbuch oder lege dir einen Ordner am Laptop oder in der Dropbox, ein Album am Handy, eine Pinwand auf Pinterest, eine Youtube Playlist oder was auch immer an. Dort sammelst du all die Fotos, Videos, Zitate, etc. die dich positiv stimmen und motivieren. Jedes mal wenn du demotiviert und antriebslos bist, dann öffnest du deine Motivations-Bibliothek und stöberst ein paar Minuten darin herum. Könnte gut sein, dass dich das wieder positiv stimmt 😊

7. Communication is everything 🗣
Sprich einfach mit deiner Freundin / mit deinem Freund, mit deiner Family oder mit deinen Freunden darüber. Kommunikation kann echt viele Dinge entspannen.

Bonus⭐️
Nimm es nicht zu ernst. Nothing Comes Easy. Es wird immer Bergauf und Bergab gehen. Halte an deinen Träumen fest und stürze dich in deine eigenen Abenteuer.

Heißt das jetzt, dass es ab jetzt nur noch bergauf geht und wir nie mehr wieder Motivations-Tiefs haben werden? Definitiv nicht.

Aber ich hoffe, dass vielleicht der eine oder andere Punkt dabei war, der dir und auch mir in Zukunft weiterhilft. Und wenns mal wieder nicht so läuft, dann kann jeder gerne zu diesem Post zurück kehren, und nachlesen.


😅Ich bin kein Motivationstrainer, Lifecoach oder sonst so etwas in diese Richtung. Mein Traum ist nur, dass mit Stroncton etwas erschaffen wird, das die Welt in einer positiven Art und Weise verändert. Und ich möchte dir somit einfach einen ehrlichen Einblick in diese Reise  geben.

Hat dir dieser Beitrag gefallen oder vielleicht sogar wirklich ein Stück geholfen? Ich würde mich riesig über ein Kommentar oder eine Nachricht auf Instagram, Facebook oder per Mail freuen. Denn nur so weis ich, was für die Stroncton Family cool ist, und was nicht. 😊

Hab einen tollen Tag und hau rein 🙂

Geri

 



1 Antwort

Martin Mittermair
Martin Mittermair

Juli 10, 2018

He ich finds echt super wie du mit Misserfolgen umgehst und danke das du uns daran teilhaben lässt. Immer wieder schön, das es Menschen wie dich gibt. Ergänzend kann ich nur sagen das ich der Meinung bin das es wohl eine der größten Fähigkeiten von uns Menschen ist, das wir (schlechte) Gefühle auch wieder vergessen können. Aufstehen und weitermachen!!!

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